AMIS-Operationstechnik in der Hüft-Endoprothetik

Was bedeutet das und was sind die Vorteile?

AMIS steht für Anterior Minimally Invasive Surgery, zu deutsch "vordere minimal-invasive Operationstechnik".

Bei dieser Technik legt der Operateur von vorne einen minimal-invasiven Zugang zum Hüftgelenk, um den künstlichen Gelenkersatz, die Endoprothese, einzusetzen.
Im Vergleich zu den herkömmlichen Verfahren ist die AMIS-Methode deutlich schonender, da beim Zugang zum Gelenk keine Muskeln und Sehnen durchtrennt, sondern nur zur Seite gehalten werden.

Die Vorteile der gewebeschonenden Operationstechnik liegen auf der Hand: Das Hauptziel der AMIS-Operationstechnik ist es also, Muskeln, Blutgefäße und Nerven zu schonen, um den Patienten nach deutlich kürzerer Verweildauer im Krankenhaus in seine alltäglichen Aktivitäten zu entlassen.

Seinen Ursprung hatte der Zugangsweg bereits 1870 in Deutschland: Carl Hueter hat damals diese Methode beschrieben. In den 90ern wurde sie vor allem in Frankreich, der Schweiz und Österreich angewandt. Erst in den letzten Jahren wird das Verfahren in Deutschland verstärkt eingesetzt. Bei allen Vorteilen sind immer die sorgfältige Abwägung und langjährige Erfahrung des Operateurs von größter Bedeutung.

MUDr. Martin Novomestsky hat sich als Hauptoperateur im Endoprothetik-Zentrum der Klinik Altötting auf die AMIS-Methode spezialisiert und bis heute viele Patienten nach diesem Verfahren erfolgreich operiert.

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